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2019-10-24    1
Ingo Weiß

Braunbär im Werdenfelser Land
Der seit August im tiroler Grenzgebiet umherstreifende Braunbär ist in Bayern angekommen!!!

Nach einem Losungsfund im Oberallgäu ist er nun mit einer Fotofalle im Graswangtal bei Garmisch-Partenkirchen abgelichtet worden.

www.merkur.de/lokales/garmisch-partenkirchen/garmisch-partenkirchen-ort28711/baer-in-bayern-gesichtet-kamera-knipst-scheues-tier-experten-auf-suche-garmisch-13129672.html

www.lfu.bayern.de/pressemitteilungen/index.htm


2019-10-24    2
Frank Sudendey

Braunbär im Werdenfelser Land
Hoffentlich findet er noch rechtzeitig den Weg zurück nach Tirol ;-)


2019-10-31    3
Eckhard Glaeser

Braunbär im Werdenfelser Land
Zitat Frank Sudendey

Hoffentlich findet er noch rechtzeitig den Weg zurück nach Tirol ;-)


Ich finde diese Einstellung fraglich. Diese geht nämlich einer möglichen Koexistenz von Mensch und Bär aus dem Wege, zumindest hier in BRD. In anderen europäischen Ländern ist das doch auch möglich. Und Lebensräume gibt es hier hinreichend ( Bayerischer Wald und Schwarzwald) . Gleiches hätte doch niemand vor 20 Jahren in bezug auf das Thema Wolf gedacht. Natürlich muss für eine Wiederansiedlung von Braunbären von staatlicher Stelle Grünes Licht kommen, denn im Falle von Schadensersatzansprüchen müßte die öffentliche Hand einspringen. Ganz ohne Probleme wird es wohl nicht gehen, wobei anzumerken ist, daß der Problemverursacher in den meisten Fällen der Mensch ist ( Füttern, Müllentsorgung im Naturraum etc.) Es ist also eine gewisse Meinungsbildung gefragt, die der Wiedereinbürgerung von Luchs, Bär und Wolf und Wisent und Elch zu gute kommt.
EG


2019-11-01    4
Frank Sudendey

Braunbär im Werdenfelser Land
Hallo Eckhard,

ich bin ganz auf deiner Seite! Ginge es nach mir, gäbe es ausreichend Platz für eine Koexistenz mit Bär, Wolf, Luchs und anderen. Wenn ich das da oben geschrieben habe, dann doch nur, weil ich nicht möchte, dass dem Bären ein ähnliches Schicksal widerfährt wie einst Bruno. Der kam seinerzeit ganz arglos zu uns zu Besuch und wurde erschossen. Ein Wisent kommt aus Polen zu uns und wird – erschossen. Ein Zebra büxt aus und wird – erschossen. Ich weiß es nicht, aber in anderen Ländern wie etwa Polen, Österreich oder Italien steht man diesen Tieren vielleicht weniger skeptisch gegenüber. In dieser Hinsicht muss sich in Deutschland noch sehr viel ändern. So richtig kann ich aber noch nicht daran glauben.

Frank


2019-11-02    5
Jurek

Braunbär im Werdenfelser Land
Hello,
Countries like Poland, Slovakia, Sweden, Canada have unbroken cultural history of coexistence with brown bears and people know simple means to live with bears.
- Keep food out of reach of bears, e.g. rubbish, beehives, poultry.
- Don't let the bear learn that human economy dependably provides food. The bear will make damage again and again. Even transported elsewhere it will search human habitations and make damage. Some other animal species occasionally do damage to human economy which is best simply ignored. This does not work with bears, which learn to exploit new food source and do it again.
- Scare the bear from man-made food.
- The government should support compensations for bear damage.
When the bear Bruno first visited Germany and started destroying beehives, he was allowed to do it. German authorities did exactly the wrong thing: taught the bear that it is OK to get food from beehives. The bear did it repeatedly and was shot. Now, with the second bear visiting Germany, it is time to publicize simple manuals to prevent bear damage abroad in Germany.
People in Germany coexist with wild boars, red deer, beavers and cormorants, which make much more monetary damage than brown bears or wisents. The difference is simply the unbroken history of knowledge how to deal with damage of these animals.
Many places in Germany have habitat suitable for brown bears, for example Black Forest. However, the nearest population in Italy is small and 11 years passed between the bear Bruno in 2008 and the second bear in 2019. So I think bears will not stable recolonize Germany within our lifetime.

[bearbeitet am 2019-11-02]


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