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Rosapelikan
Great White Pelican
Pelecanus onocrotalus

Schleswig-Holstein, 20-07-2019
© Thorsten Runge



2019-07-21   1
Hauke Roy

Foto: Rosapelikan von Thorsten Runge
Megaschickes Foto! Hätte ich auch gerne gemacht!!!


2019-07-22   2
Ulrich Frese

Foto: Rosapelikan von Thorsten Runge
Zitat Hauke Roy

Megaschickes Foto! Hätte ich auch gerne gemacht!!!

Da kann ich mich nur anschließen!

[bearbeitet 2019-07-22]


2019-07-22   3
Thorsten Runge

Foto: Rosapelikan von Thorsten Runge
Vielen Dank! Ist ja auch ein schicker Vogel! Entfernung und Licht waren zwar etwas grenzwertig, aber so einen bekommt man schließlich nicht so oft vor die Linse. Also heißt es: versuchen das Beste aus der Situation zu machen...


2019-07-23   4
Thorsten Stegmann

Foto: Rosapelikan von Thorsten Runge
Da muss ich mich auch anschließen! Sehr schön!

Und erinnerte mich gleich an eine meiner Aufnahmen. Kann leider qualitativ nicht mithalten, dafür schafft er beim Gähnen auf dem Wasser aber immerhin die 90°-Schnabelöffnung. (Bild 1) :-)

Btw.:

Konnte irgendjemand beobachten/feststellen oder gar fotografisch festhalten was er da stundenlang fischt? Die bei den Fischaktionen immer wieder an die Oberfläche beförderten Wasserpflanzen (Algen?) können es ja wohl nicht sein. 1. passen die wohl kaum ins übliche Nahrungsspektrum (ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren) und 2. stellt er sich dann ziemlich ungeschickt angestellt, denn jene hat er ständig wieder fallen gelassen. Ich konnte nicht beobachten, dass sowas wie ein Fisch in seinem Schlund landete, obwohl er beständig und stundenlang fischt und Schluckbewegungen machte. Auf einem meiner (noch schlechteren) Bildern meine ich sowas wie einen kleinen Jungfisch oder ein Garnele od. dgl. zu erkennen (Bild 2). Was auch immer er frisst, es muss wohl sehr klein sein, adher wohl auch die Mühsahl. Erstaunlich, dass er anscheinend dennoch satt wird, zwischendurch ausruht und vor Ort bleibt.

Beste Grüße
Thorsten






2019-07-24   5
Thorsten Runge

Foto: Rosapelikan von Thorsten Runge
Zitat Thorsten Stegmann

Da muss ich mich auch anschließen! Sehr schön!

Und erinnerte mich gleich an eine meiner Aufnahmen. Kann leider qualitativ nicht mithalten, dafür schafft er beim Gähnen auf dem Wasser aber immerhin die 90°-Schnabelöffnung. (Bild 1) :-)

Btw.:

Konnte irgendjemand beobachten/feststellen oder gar fotografisch festhalten was er da stundenlang fischt? Die bei den Fischaktionen immer wieder an die Oberfläche beförderten Wasserpflanzen (Algen?) können es ja wohl nicht sein. 1. passen die wohl kaum ins übliche Nahrungsspektrum (ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren) und 2. stellt er sich dann ziemlich ungeschickt angestellt, denn jene hat er ständig wieder fallen gelassen. Ich konnte nicht beobachten, dass sowas wie ein Fisch in seinem Schlund landete, obwohl er beständig und stundenlang fischt und Schluckbewegungen machte. Auf einem meiner (noch schlechteren) Bildern meine ich sowas wie einen kleinen Jungfisch oder ein Garnele od. dgl. zu erkennen (Bild 2). Was auch immer er frisst, es muss wohl sehr klein sein, adher wohl auch die Mühsahl. Erstaunlich, dass er anscheinend dennoch satt wird, zwischendurch ausruht und vor Ort bleibt.

Beste Grüße
Thorsten






Moin,
auch wir haben uns gefragt, wie der Vogel so über die Runden kommt. Auf YouTube findet man Videos, in denen Pelikane z.B. eben mal eine Straßentaube vernaschen. Sie scheinen demnach echte Opportunisten und überhaupt nicht wählerisch zu sein.Denkbar wäre also, dass ihm neben dieser "Planktonfischerei" gelegentlich auch mal ein größerer Fang gelingt, sei es mit Schuppen oder Federn...
Grüße,
Thorsten Runge


2019-08-30   6
Jörn Wildberger

Foto: Rosapelikan von Thorsten Runge
Da bei Birdcall wohl (immer noch?) der Server hängt, konnten wir vorgestern keine Meldung absetzen, aber was die Nahrung des Pelikans angeht so ist eines inzwischen gesichert:

Der Vogel ist in den letzten Wochen bereits zweimal ins Cuxland geflogen (12.-13.08. sowie 25.-28.08.) und hat sich dort unter Weißstörche gemischt um im Grünland erfolgreich Mäuse zu fressen. Einen guten Vergleich bieten die Bilder von Tobias Epple vom 02.08. im Meldorfer Koog:

https://www.ornitho.de/index.php?m_id=54&mid=493785

und von Matthias Kahrs vom 28.08. in Cuxhaven:

https://www.ornitho.de/index.php?m_id=54&mid=499656

Man sieht eine kleine Macke im linken Handflügel und auch sonst stimmen alle Gefiedereindrücke. Bemerkenswert ist, dass dieser Vogel dabei in Cuxhaven zumindest jeweils einmal auf einem Dach sowie auf einem Storchennest übernachtet hat. In Meldorf scheint sich der Vogel damit primär zum Ausruhen, Baden, Putzen und vor allem zum Verdauen aufzuhalten. Und die vegetarische Nahrungsaufnahme in Meldorf dient wohl nur, um mit einigen Ballaststoffen den Verdauungsapprat in Gang zu behalten, bringt aber eben nicht die benötigten tierischen Eiweiße.

Wo der Vogel in den anderen Meldorfer Pausen war, bleibt unbekannt, aber man sollte Störchentrupps im 100 km Umkreis um Meldorf im Auge behalten, sofern noch welche da sind. Der Trupp in Cuxhaven, wo der Vogel zuletzt war, dürfte eventuell auch überwinternde Weißstörche darstellen - zumindest haben hier in den letzten Jahren stets welche überwintert!

Grüße Jörn

[bearbeitet 2019-08-30]


2019-09-02   7
Jochen Dierschke

Foto: Rosapelikan von Thorsten Runge
Zitat Jörn Wildberger

In Meldorf scheint sich der Vogel damit primär zum Ausruhen, Baden, Putzen und vor allem zum Verdauen aufzuhalten. Und die vegetarische Nahrungsaufnahme in Meldorf dient wohl nur, um mit einigen Ballaststoffen den Verdauungsapprat in Gang zu behalten, bringt aber eben nicht die benötigten tierischen Eiweiße.


Das kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen! Der Vogel hält sich in Meldorf im besten Gebiet für Fischfresser (Reiher, Säger, Lappentaucher) auf und soll sich vegetarisch ernähren? Außerdem müsste er dann ja über z.T. Wochen nur von Algen gelebt haben - auch schwer vorstellbar, zumal es in der weiteren Umgebung auch andere fischreiche Gewässer gibt, wo er ja auch schon mal gewesen ist (Beltringharder Koog). Ich würde davon ausgehen, dass er sich in Meldorf mehr von Kleinfischen ernährt, da man das nicht unbedingt sieht, wenn er die fängt.


2019-09-03   8
AH

Foto: Rosapelikan von Thorsten Runge
... am gestrigen Morgen befanden sich neben zahlreichen Lappentauchern rund 150 Löffler sowie bereits lang anwesende ca. 35 Silberreiher in unmittelbarer Nähe des Rosapelikans und jagten pausenlos. Kaum vorstellbar, dass nicht auch für einen Pelikan etwas artspezifisches abfällt...


2019-09-03   9
Jörn Wildberger

Foto: Rosapelikan von Thorsten Runge
Zitat Jochen Dierschke

Das kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen! Der Vogel hält sich in Meldorf im besten Gebiet für Fischfresser (Reiher, Säger, Lappentaucher) auf und soll sich vegetarisch ernähren? Außerdem müsste er dann ja über z.T. Wochen nur von Algen gelebt haben - auch schwer vorstellbar, zumal es in der weiteren Umgebung auch andere fischreiche Gewässer gibt, wo er ja auch schon mal gewesen ist (Beltringharder Koog). Ich würde davon ausgehen, dass er sich in Meldorf mehr von Kleinfischen ernährt, da man das nicht unbedingt sieht, wenn er die fängt.


Wie auch immer, aber irgendwie muss es einen Grund geben, warum genau dieser Vogel schon wiederholt Meldorf verlassen hat, um auf einer Wiese zwischen Störchen Mäuse zu erbeuten, bevor er dann zielgerichtet nach Meldorf zurück fliegt


2019-09-03   10
Detlef Gruber

Foto: Rosapelikan von Thorsten Runge
Am Samstagmorgen fischte der Pelikan typisch mit leicht geöffneten Flügeln. Dabei schwamm er gezielt in die Richtung von Löfflern und Silberreihern, die fortlaufend kleine Fische zwischen den Wasserpflanzen erbeutet hatten. Gleiches der Pelikan. Der Pelikan hat zudem einen kleinen Plattfisch (Scholle, Flunder) dabei erwischt.
Pelikane ziehen zusammen mit Weißstörchen. Vielleicht verspürt der Pelikan nun Zugunruhe und schloss sich deshalb den Störchen an, die ihn auf die Wiese führten. Nachdem er feststellte, dass keine geeigneten Wasserflächen rund um Cuxhaven sind, und Mäuse fangen auch nicht ideal für ihn ist, flog er zurück nach Meldorf…