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Wachtel
Common Quail
Coturnix coturnix

Brandenburg, 04-07-2015
© Steffen Fahl



2015-07-08   1
Jens Halbauer

Foto: Wachtel von Steffen Fahl
Respekt! ! und Glückwunsch zu diesem Foto! Ist ja eine der schwierigsten Arten in unseren Breiten ....

Gruß Jens


2015-07-08   2
Jens Voß

Foto: Wachtel von Steffen Fahl
Super, kann mich Jens nur anschließen. Hammer Bild


2015-07-09   3
Martin Gottschling

Foto: Wachtel von Steffen Fahl
Viel interessanter ist dass der Vogel dunkelkehlig ist und damit dem Typ einer "Japanwachtel" entspricht!
Vgl. die Arbeit in Dutch Birding zu diesem Thema:

Dutch Birding 33, 2 (2011): page 103
Throat pattern of Common Quails trapped in the Netherlands and possible influence of hybridization with Japanese Quail
[Variatie in keeltekening bij Kwartels gevangen in Nederland en vermeende invloed van hybridisatie met Japanse Kwartel]
Enno B Ebels, André van Aken, Han Buckx & Chris van Deursen

Aber klar, natürlich schon cool, eine Wachtel SO zu sehen und dann noch zu fotografieren.

MG


2015-07-09   4
Steffen Fahl

Foto: Wachtel von Steffen Fahl
Ich danke sehr herzlich. Mein besonderer Dank gilt allerdings auch Frank Sudendey, ohne dessen Mehlwurmfotografie ich gar nicht auf den Trip gekommen wäre, regelmäßig Mehlwürmer und Haferflocken am Wegesrand fallen zu lassen.

Interessant aber auch, dass sich einige Wissensdurstige schon viel früher mit der Variationsbreite befasst haben.
Folgendes Zitat aus dem Handbuch der Vögel Mitteleuropas des Herausgebers Glutz von Blotzheim Band 5 Seite 286:

".....Individuelle Variation: Die Gesichtszeichnung und -färbung der M. von C. C. Coturnix variiert beträchtlich (Abb. 43, nach Bälgen des Nat. hist. Mus. Wien und CHIGI, AGOSTINI& ROTONDI1934). Dabei steht vorerst nur fest, daß junge M. helle und alte intensiver getönte und (oder) stärker gezeichnete Kehle haben (HEINROTH3, 1927/28*; CHIGI, AGOSTINI& ROTONDI1934), doch ist ungeklärt, ob das Muster sich nach dem 1. Lebensjahr noch weiter verändert. WARGA(1931), der 273 im Frühjahr in Ungarn gefangene M. untersuchte, fand 154 (56,5%) ,,Kreuzwachteln“, 74 (27,1%) rot- und 27 (9,8%) dunkelkehlige sowie 18 (6,6%) zwischen diesen Haupttypen vermittelnde Vögel. Nach Angaben über kleinere Serien scheinen dunkle Varianten weiter nördlich seltener, bei den südlicheren Populationen von C. c. coturnix aber häufiger zu sein. Bei einem Vergleich mit anderen Rassen fanden BENSON& IRWIN(1966) bei C. c. coturnix (n = 99) 14%, bei C. c. africana (n = 89) etwa 50% und bei C. c. erlangeri (n = 61) 90% rotkehlige F . Vor allem rotkehlige M. scheinen öfters durch intensiv rostrote Flankenstreifung (ohne dunkle Marken) abzuweichen und erinnern dann an C. c. africana oder (bei gleichzeitigem
Ausfall der dunklen Kehlzeichnung) an C. japonica (CHIGI, Bull. Soc. Zool. Ital. 6,
1905; CAVAZZA1911, 1912). ...."

VG, Steffen

[bearbeitet 2015-07-09]